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Dieses Video ist Teil 6 aus der Reihe "Was ist die wichtigste Lehre von Jehovas Zeugen?" Im letzten Teil haben wir den Wachtturm-Artikel aus Oktober 2011 analysiert, welcher das Jahr 607 v.Chr. als Jahr der Zerstörung Jerusalems deutet. In diesem Teil schnappen wir uns den Wachtturm aus November 2011.

Hier ist der Folgeartikel, welcher die Glaubwürdigkeit der aktuellen Geschichtsschreibung angreift. Was stimmt nun 587 oder 607 v.Chr? Hält der Artikel aber einer Überprüfung stand? Zeugen Jehovas sehen das Jahr 1914 als prophetisch angekündigt. In diesem Jahr sollen unsichtbar wichtige Ereignisse stattgefunden haben.

  • Der Beginn der Endzeit
  • Beginn der Herrschaft Jesu
  • 1919 Ernennung des "treuen & verständigen Sklaven"

Dieses Video analysiert den zweiten Teil des Artikels "Wann wurde Jerusalem in alter Zeit zerstört? — Teil eins" aus dem Wachtturm November 2011.

Untersucht werden speziell folgende drei Bereiche:

  1. Babylonische Chroniken
  2. Geschäftstafeln
  3. Astronomische Tafeln

Wie auch im Wachtturm-Artikel aus Oktober 2011, findet man hier wiederum gehäuft folgendes textliches Problem:

  • Zitate von Wissenschaftlern werden auszugsweise so zitiert, dass an der offiziell anerkannten Geschichtsschreibung Zweifel gesät werden.
    Sieht man sich die Original-Zitate an fällt auf, dass diese aus dem Zusammenhang gerissen werden.

Des weiteren sind folgende Fehler zu finden:

  • Es wird nicht sauber zwischen Chronologie und Geschichte getrennt.
  • Die große Masse an durchgängigen Belegen bei den untersuchten Geschäftstafeln wird ignoriert.
  • Zu den eigenen astronomischen Berechnungen werden merkwürdigerweise keine Quellen angegeben.
    Dies scheint Absicht zu sein, da kein einziger Historiker, welcher kein Zeuge Jehovas ist, diese Berechnungen stützt.

1. Resümee 

Alles in allem sind die beiden Artikel voll von manipulativer Verwendung von Zitaten, Auslassung von Informationen oder einfach falschen Interpretationen. Die Artikel spiegeln das Wunschdenken wider, die Theorie vom Jahr 607 v.Chr.  zu bestätigen. In der Masse habe ich mich gefragt, wie der Autor / die Autoren die Masse an Gegenbeweisen ignorieren konnte. 

 

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